Jüdische Gemeinde Offenbach



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Juden in Offenbach:

Die jüdische Gemeinde Offenbachs hatte im 19. Jahrhundert ungefähr 1.000 Mitglieder, im Jahre 1939 noch etwa 550. Nachdem zunächst jüdische Familienväter in Konzentrationslager verschleppt worden waren, wurden ihre Familienangehörigen unter unmenschlichen Bedingungen in ein Haus in der Offenbacher Domstraße, in dem sich heute das Arbeitsamt befindet, zwangseingewiesen. Die meisten wurden anschließend deportiert und umgebracht.
Nach 1945 bildete sich wieder eine kleine jüdische Gemeinde. Heute leben knapp 1.000 Juden in Offenbach. Die Synagoge, 1916 erbaut, wurde während der Novemberpogrome 1938 verwüstet und später als Kinosaal benutzt. Nach dem Krieg wurde daraus das Stadttheater Offenbachs. Zwischenzeitlich fand das Gebäude Nutzung als Spielstätte für ein Musical, derzeit wird es z. B. für Konzerte genutzt und kann für Veranstaltungen angemietet werden. Die neue Synagoge und das jüdische Gemeindezentrum liegen heute gegenüber der ehemaligen Synagoge.

Quelle: wikipedia


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